Neuigkeiten - Boßelverein Spohle

 Boßelverein Spohle
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29.12.2020
Der BV Spohle bedankt sich

Einen besonderen Dank gilt der Firma Dieluweit, die sich in diesem Jahr sich dazu entschlossen hat, neben dem TUS Spohle, der Freiwilligen Feuerwehr Spohle, dem Kindergarten Spatzennest auch den Boßelverein Spohle mit einer zusätzlichen Geldspende zu unterstützen.
Dazu schrieben sie folgendes:
''Dieses besondere Jahr hat gezeigt, welche Dinge wirklich wichtig sind: Zusammenhalt, Solidarität und vor allem Gesundheit! Deshalb haben wir uns zum diesjährigen Weihnachtsfest dazu entschieden, auf den Versand von Präsenten zu verzichten. Stattdessen haben wir den vier örtlichen Vereinen, bzw. Institutionen: TUS Spohle, Boßelverein Spohle, Freiwillige Feuerwehr Spohle und dem Kindergarten Spatzennetz ein Weihnachtsgeschenk in Form von einer Geldspende zukommen lassen.''


27.11.2020
Boßeln bis Januar ausgesetzt

Die Boßelsaison darf aufgrund der aktuellen Vorgaben auch im Dezember nicht fortgesetzt werden. Wie sich die Situation weiter entwickelt, kann aktuell niemand beurteilen. Sobald Friesensport jedoch wieder möglich ist, sieht der Vorstand die Priorität  in der Beendigung der Mannschaftssaison der Straßenboßler. Zusätzlich soll jeweils ein Nachholtermin für die Kloot- und Hollandkugelmeisterschaften eingerichtet werden. Die Durchführung von Mannschafts- und Einzelmeisterschaften bewertet der Vorstand aktuell als wenig wahrscheinlich.
Quelle: fkv-online.de
26.11.2020
FKV 4 Kugel hat ausgedient

FKV-4-Gummikugeln bald nicht mehr zugelassen
  
Bei Einzelmeisterschaften gilt bereits das Einsatzverbot für die FKV-4-Gummikugeln. Beim Mannschaftsspielbetrieb sind sie noch bis zum Ende der aktuellen Saison erlaubt.
 
Der Vorstand des Friesischen Klootschießerverbands (FKV) hat vor Kurzem beschlossen, dass die Gummikugel mit der Herstellerziffer 4 ab sofort bei Einzelwettkämpfen nicht mehr zulässig ist. Bei Mannschaftsmeisterschaften darf die Kugel nur noch bis zum Saisonende am 30. Juni 2021 benutzt werden.
 
Bei der Kennziffer 4 handelt es sich um die rote Gummikugel von Deeke Carls aus Reepsholt. Dieses Wurfgerät hatte für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Starker Abrieb und verändertes Sprungverhalten wurden bemängelt. Eine Erhöhung der Rückprall-Elastizität macht sich beim Boßeln durch starkes Springen der Kugeln bemerkbar. Da sich Carls nicht an die Vereinbarungen des laufenden Vertrags zur Herstellung der FKV-Gummikugel hielt, sprach der FKV ein Kündigung zum 30. Juni 2020 aus. Der Hersteller der Gummikugel mit der Herstellerziffer 4 hatte dem FKV mit Schreiben vom 21. März 2019 mitgeteilt, dass er die Produktion und den Verkauf seiner Gummikugeln eingestellt hat.Formularende „Es geht um Wettbewerbsverzerrung. Die Sportler müssen ein einheitliches Wurfgerät nach FKV-Vorgaben vorfinden,“ erklärt der FKV-Vorsitzende Jan-Dirk Vogts: „Eine neue Zulassung, ein neues Muster der Kugel, liegt vom Reepsholter nicht vor.“ Die Kugeln die im Umlauf sind, dürfen laut Beschluss des FKV-Vorstandes von September bei Einzelmeisterschaften nicht mehr in die Hand genommen werden. Beim Mannschaftsspielbetrieb gilt dies nach Ende der Spielzeit 2020/2021.
 
Zulässige Gummikugeln werden nur noch von Dorn aus Sande (Herstellerziffer 1) und Baumgarten (Herstellerziffer 3), Vertrieb Hans-Georg Bohlken aus Zetel, produziert.

18.11.2020
Weihnachtsgeschenk der Sporthilfe

Die Sporthilfe Niedersachsen freut sich uns mitteilen zu können, auch in  diesem Jahr Sportlerinnen und Sportler die sich aufgrund einer Sportverletzung über die Weihnachtsfeiertage im Krankenhaus aufenthalten müssen, ein Weihnachtsgeschenk machen zu können.
Quelle: fkv-online
18.11.2020
Offene Mehrkampf-DM 2021

Meldungen zur Mehrkampf-DM für alle offen
Der Deutsche Turnerbund hat die Zulassungskriterien für die Mehrkampf-DM in 2021 festgelegt. Fachwart Winter mahnt bei interessierten Friesensportlern Realismus in Sachen Einschätzung der eigenen Leistungsstärke an. Der Deutsche Turnerbund (DTB) hat die Zulassungskriterien für die deutsche Mehrkampf-Meisterschaft (DMkM) im nächsten Jahr festgelegt. Für den Schleuderball-Weitwurf bedeutet dies: Im Prinzip gibt es eine freie Meldung. Die Wettkämpfe sollten ursprünglich während des internationalen deutschen Turnfestes in Leipzig stattfinden. Das Turnfest im bisherigen Format wurde aber abgesagt. Der DTB spricht nicht von einer Verschiebung. Das heißt: Es wird nicht nachgeholt. Vielmehr zielt man darauf ab, das nächste Deutsche Turnfest im üblichen Rhythmus im Jahr 2025 durchzuführen.
 
Multi-Sportveranstaltung
Allerdings plant der DTB eine sogenannte Multi-Sport-Veranstaltung mit dem Namen „Turnen 2021“ über das Himmelfahrtswochenende. Dazu zählen dann auch die deutschen Mehrkampfmeisterschaften, bei denen die Titelträger im Schleuderballweitwurf ermittelt werden. Falls dieses Event ausfallen sollte, könnten die Mehrkampfmeisterschaften traditionsgemäß am 3. Wochenende im September stattfinden. Frank Winter, Landesfachwart Mehrkampf im Norddeutschen Turnerbund (NTB), sagt: „Im Jahr 2020 konnte man sich ja nicht qualifizieren. Die offene Meldung bleibt bestehen.“ Winter rät, sich für eine Meldung an der B-Qualifikation aus 2019 zu orientieren. Wenn abzusehen sei, dass Aktive kaum in der Lage sein werden, eine Punktzahl oder Weite in dieser Größenordnung im Jahr 2021 zu erreichen, sollten sie fairerweise von einer Meldung absehen. „Wenn man knapp darunter liegt, ist eine Meldung vielleicht einen Versuch wert,“ sagt Winter. Seine Bitte an die Athleten: „Schätzt das Leistungsvermögen aber bitte realistisch ein.“
 
Zahl der Plätze offen
Wie viele Plätze pro Wettkampfklasse zur Verfügung stehen werden, könne man erst nach Meldeschluss sagen, da die Anzahl in jeder Wettkampfklasse auch von der Gesamtzahl aller gemeldeten Kandidaten abhänge. Falls es in einigen Wettkämpfen zu einer Überschreitung des Teilnehmerfeldes kommt, gelten folgende Kriterien: Je nach Überhang wird nur eine bestimmte Anzahl an Startern pro Verein zugelassen. Ist die Größe des Teilnehmerfeldes dann immer noch überschritten, entscheidet das Los. Hiervon sind die Platzierten auf den Rängen eins bis acht bei der Mehrkampf-DM in 2019 ausgenommen. Indes ist ein Überhang beim Schleuderball eher nicht zu erwarten. Zuletzt waren die Starterfelder übersichtlich.

15.11.2020
Keine Veranstaltungen

Die Senioren des Boßelvereins Spohle sagen bis auf Weiteres alle Veranstaltungen ab. Ausflüge, Vorträge und auch die Weihnachtsfeier finden aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie nicht statt.
14.11.2020
Friesensportler verlegen Europameisterschaft erneut
 
CORONA-KRISE MACHT STRICH DURCH DIE RECHNUNG
Die nächste EM der Friesensportler soll nun erst im Mai 2022 in Schleswig-Holstein stattfinden. Vertreter der Mitgliedsverbände diskutierten auch über eine neuerliche Anpassung der Altersgrenze für Jugendliche.
 
Die 16. Europameisterschaft der Friesensportler wird um ein weiteres Jahr auf 2022 verschoben. Das haben am Donnerstagabend die Spitzenfunktionäre der International Bowlplaying Association (IBA) bei einer Videokonferenz beschlossen.
 
Ungewisse Lage
Ursprünglich hätte die Friesensport-EM in diesem Jahr an Himmelfahrt stattfinden sollen. Wegen der Covid-19-Pandemie wurde die Großveranstaltung im Frühjahr zunächst auf 2021 verlegt. Doch auch dieser Termin ist ob der ungewissen Lage in Sachen Corona und Impfstoff nicht zu halten. Nun soll die 16. Auflage der europäischen Titelkämpfe vom 26. bis 29. Mai 2022 in Schleswig-Holstein steigen.
 
Zur IBA zählen der Friesische Klootschießerverband (FKV), Nederlandse Klootschieters Bond (NKB), Associazione Bocetta Italiana su strada (ABIS), Bol-Chumann na Heìreann (BC) und der Verband Schleswig-Holsteiner Boßler (VSHB). Das Online-Meeting leiteten IBA-Präsident Aloys Timmerhuis (NKB) und Vizepräsident Reimer Dierks (VSHB).
 
Ebenso nahmen an der Videokonferenz teil vom FKV der Vorsitzende Jan-Dirk Vogts und Geschäftsführer Peter Brauer sowie vom VSHB der Vorsitzende Ernst-Hinrich Reimers. Der NKB war durch den Vorsitzenden Peter Zanderink sowie Jeroen Schoemaker und Wilfried Zieverink vertreten.
 
Schwierige Situation
Aus Irland berichteten der Geschäftsführer Michael Brennan und James O’Driscoll die schwierige Lage. Recht angespannt ist auch die Situation in Italien, davon erzählten der ABIS-Präsident Marcello Boiani, Ricardo Manierii und weitere Mitglieder. Sie mussten sich mit ihrem Dolmetscher zeitig von der Videokonferenz verabschieden – gilt in Italien doch die Sperrstunde 21 Uhr.
 
Auf Vorschlag der Italiener soll bei der EM künftig ein Ehrenpreis für den weitesten Abwurf im Straßenboßeln in Gedenken an den in diesem Jahr verstorbenen Ex-Präsidenten Maurizio della Costanza vergeben werden.
 
Einstimmiger Beschluss
Die Entscheidung, die EM wegen der offenen Fragen in Zeiten von Corona auf das Jahr 2022 zu verlegen, ist laut FKV-Chef Vogts einstimmig gefallen: „Wir werden im laufenden Kontakt bleiben. Im Juli/August 2021 werden wir dann gemeinsam über die aktuelle Lage und Aussichten sprechen.“
 
Vogts teilt zudem mit, dass für die EM 2022 mit Beginn der Saison 2021/22 im FKV die Qualifikationswerfen für die Erwachsenen und Jugendlichen neu aufgenommen werden. Eine erneute Anpassung der Altersgrenze für Jugendliche, wie sie für die Verlegung in das Jahr 2021 (von 18 auf 19 Jahre) beschlossen worden war, soll es nicht geben.
 
Die 2022 turnusmäßig anstehende Deutsche Meisterschaft dürfte auf 2023 verschoben werden. Bereits 2024 folgt die 17. Friesensport-EM in Neuharlingersiel.
 
EM der langen Wege
Der fertige Organisationsplan für die 16. EM in 2022 liegt beim VSHB derweil in der Schublade und ist jederzeit griffbereit. Vorgesehen ist der Ablauf nach der Eröffnung am Himmelfahrtstag in Kaltenhörn (Feldkampf) außendeichs mit der Hollandkugel im Kreis Nordfriesland. Weiter ginge es am Samstag in Meldorf im Stadion (Standkampf) mit dem Kloot und am Sonntag in Süderhastedt (Straßenkampf) mit der irischen Eisenkugel. Diese beiden Wettkampfstätten liegen im Kreis Dithmarschen. Es bleibt also eine EM der langen Wege.

06.10.2020
Spohle als Paradebeispiel?

Neuer Unterstand für Radfahrer
In Spohle wurde jetzt die mittlerweile dritte Schutzhüttte für Wanderer und Radler eröffnet.
Die Spohler haben ein Herz für Wanderer und Radfahrer: Am vergangenen Samstag wurde an der Petersfelder Straße unter Teilnahme zahlreicher Einwohner die mittlerweile dritte Schutzhütte eröffnet.
Johann Pieper und Ehefrau Anke hatten die Idee und aktivierten sämtliche Vereine des Ortes, um das Spohler Projekt „Schutzhütte“ umzusetzen. „Vorher war hier nur eine Sitzgelegenheit“, so Pieper, „die zwar reichlich von Radwanderern genutzt wurde, aber keinen Schutz vor Regen bot.“ Die Zimmerei Hots aus Gießelhorst fertigte die entsprechende Zeichnung an und erstellte die robuste Schutzhütte.
Spende der LzO und von Vereinen
Jörg Köhne aus Spohle rundete das Werk mit der Spende der Bänke und des Tisches ab. Rund 5500 Euro kostete die Erstellung des Unterstandes. 3000 Euro spendete die LzO aus ihrer Stiftung und die restliche Summe wurde durch die Spohler Vereine sowie weitere Spenden zusammengetragen.
Zur Eröffnung begrüßte Anne Watermann vom TuS Spohle im Namen aller Spohler Vereine die Gäste, darunter auch Bürgermeister Jörg Pieper und Markus Neumann von der LzO.
Ein besonderer Dank ging an Anke Pieper, die seit 17 Jahren dafür sorgt, dass es rund um den Platz sauber und gepflegt aussieht.
Bürgermeister Jörg Pieper wies darauf hin, dass Spohle als Paradebeispiel gelten kann, was örtliche Gemeinschaft schaffen kann, wenn alle an einem Strang ziehen.

23.09.2020
Klootschießen:
Ein Comeback des Friesensports

Tunnel für Training bei Wind und Wetter
Landschaftspräsident Thomas Kossendey ließ sich die Pläne erläutern.
Clou ist die Weitenmessung per Laser.
Für die Oldenburgische Landschaft ist das Klootschießen erhaltenswertes Kulturgut. Präsident Thomas Kossendey sichert deshalb dem Klootschießerkreis I Butjadingen eine Förderung für den Bau einer überdachten Übungsanlage zu. Der Vorsitzende des Klootschießerkreises I, Siegfried Hodel aus Burhave, stellte Kossendey auf dem Sportplatz in Stollhamm die Pläne vor. Der Präsident wurde begleitet von Johann Hasselhorst aus Apen, der Vorsitzender der Fachgruppe Klootschießen und Boßeln bei der Landschaft ist und von 2003 bis 2013 Vorsitzender des Landesverbandes Oldenburg im Friesischen Klootschießer-Verband (FKV) war.
30 Meter lang
Die verregneten letzten Monate des vergangenen Jahres gaben den letzten Anstoß für die Suche nach Lösungen, witterungsunabhängig trainieren zu können. Herausgekommen ist dabei der Plan für ein 30 Meter langes, 3 Meter breites und 3,40 Meter hohes Bauwerk aus einer Binderkonstruktion. Die Wand soll im unteren Teil aus einer Holzschalung und im oberen Teil aus verschiebbaren Lichtelementen bestehen, Trapezprofilplatten sollen das Dach bilden. Dieser „Tunnel“ soll beim Anlauf vor Wind und Wetter schützen
Eine weitere Neuerung soll die automatische Weitenmessung werden. Mit einem Laser sollen die Weiten gemessen, auf einen PC übertragen und von dort auf eine Anzeigetafel projiziert werden. Eine solche Trainingsanlage gibt es in Deutschland noch nicht. Entstehen soll sie auf dem südlichen der beiden Sportplätze in Stollhamm, den die Gemeinde für den Sportbetrieb nicht braucht und ihn für zunächst zwölf Jahre kostenlos dem Klootschießerkreis überlässt. Größe und Breite eines Fußballfeldes werden benötigt, weil Spitzensportler an die 100 Meter weit werfen.
Stollhamm sei der richtige Standort für diese Anlage, betonte Johann Hasselhorst. Er verwies auf die sanitären Anlagen und das Vereinsheim am Sportplatz, so dass auch Kaderschulungen und Übungsleiter-Ausbildungen möglich wären. Für die Friesensportler aus den Kreisverbänden Butjadingen, Stadland, Friesische Wehde und Ammerland, die Klootschießer-Hochburgen im Landesverband Oldenburg, ist Stollhamm gut zu erreichen. Die potenzielle Benutzerzahl beziffert Kreisvorsitzender Hodel auf rund 450 Sportlern.
Rund 60 000 Euro
Die Gesamtkosten veranschlagt Hodel auf 60 000 Euro. Eine mündliche Zusage über eine Förderung von 3000 Euro durch die Raiffeisenbank Butjadingen liegt bereits vor, Geschäftsführer Peter Beck nahm an dem Ortstermin teil. Dass die Landschaft sich beteiligen wird, sicherte Kossendey zu, die Zuschusshöhe müsse noch bestimmt werden. Einen ganz wesentlichen Finanzierungsbeitrag erhofft sich der Kreisverband aus dem Leader-Programm der Europäischen Union für ländliche Regionen. Über die regionale Mittelverteilung entscheidet die Lokale Arbeitsgruppe (LAG) Wesermarsch in Bewegung. Regionalmanagerin Meike Lücke versicherte, dass aus Leader bis zu 50 Prozent der förderfähigen Summe bezuschusst werden kann.
„Lasst uns Nägel mit Köpfen machen“, zückte der Präsident seinen Terminkalender und lud den Klootschießerkreisverband Butjadingen zu einem Gespräch nach Oldenburg ein. Kossendey deutete die Möglichkeit an, dabei weitere Sponsoren zu werben.


Der NDR berichtete mit einem Viedeo bei Hallo Niedersachsen über diesen Neubau:
17.09.2020
Us Heini

Heinrich Siemen hält den Rekord

Zwölf Titel sammelte der Spohler bei Wettkämpfen des KLVO ein. Mit der Mannschaft gewann Heinrich Siemen den FKV-Titel beim Boßeln.
Spricht man mit Heinrich Siemen über seinen sportlichen Werdegang, kommt der 76-Jährige schnell ins Erzählen. Zahlreiche Urkunden, Medaillen und Pokale haben sich beim Friesensportler des KBV Spohle angesammelt – immer, wenn Siemen die Boßelkugel oder den Kloot in die Hand nahm, warf er um den Titel mit.
Der ehrgeizige Ammerländer führt die Bestenliste der erfolgreichsten Friesensportler im Klootschießer Landesverband Oldenburg (KLVO) mit 22 Medaillen an. Bei dem Medaillensatz waren 12 Goldmedaillen dabei. Auch auf Landesebene beim Friesischen Klootschießerverband (FKV) überzeugte Siemen regelmäßig. Hier rangiert Heinrich Siemen mit 14 Medaillen als bester Oldenburger zusammen mit Carsten Hobbensiefken, Westerscheps (14) gemeinsam auf Platz drei. Nur Hinrich Goldenstein (Westeraccum, 17) und Harm Henkel (Pfalzdorf, 18) sammelten mehr Medaillen als Siemen.
Fünf FKV-Titel
Fünfmal wurde der Spohler FKV-Meister, viermal im Boßeln und einmal im FKV-Mehrkampf. Auch mit der Klootkugel kann der Routinier umgehen. Davon zeugen die Silber- und Bronzemedaillen auf FKV-Ebene. Auf Landesebene sammelte Siemen einige Titel mit dem Kloot in den Altersklassen Männer II bis IV. Seine persönliche Bestleistung mit dem 475 Gramm Kloot beträgt 84 Meter.
Auch beim Schleuderball war Siemen aktiv, auch wenn er sich selbst nicht als „überragenden Werfer sieht“, wie er mit einem Lachen zugibt. Dennoch hat er für Altjührden in der Landesliga gespielt, ehe sich auch Spohle in der Bezirksliga beim Schleuderball einbrachte und Siemen zu seinem Heimatverein zurückkehrte.
Früh übt sich
Im Alter von sieben Jahren nahm der Ammerländer zum ersten Mal die Boßelkugel in die Hand. Dafür sorgte der Volksschullehrer Wilhelm Janßen. Das Interesse bei dem Lehrer war natürlich groß, schließlich brachte er sich doch 30 Jahre im FKV-Vorstand ein, zuletzt als dessen Vorsitzender. Mit 15 Jahren nahm Siemen erstmals die Klootkugel bei einem Preiswerfen beim Nachbarverein Grünenkamp in die Hand. Schon früh zeigte er Talent. Er übertraf bei seinem Debüt zur Überraschung aller einen älteren Werfer um zwei Meter und siegte mit 57 Metern. „Der Kontrahent hat dann bitterlich geweint“, erinnert sich Siemen.
Als Jugendlicher war das Training jeden Tag ein angenehmes Muss für den Spohler. Trainingsintensiv waren die Einheiten mit dem Kloot, um sich von 70 auf 80 Meter zu verbessern. In der Sporthalle kamen die Klootschießer vom Landesverband zusammen, um sich mit turnerischen Übungen zu verbessern. „Der Muskelkater machte einem noch einige Tage später zu schaffen“, weiß Siemen noch.
FKV-Titel mit dem Team
Gut erinnern kann sich der Ammerländer auch an den Gewinn des FKV-Titels mit der Spohler Mannschaft im Boßeln. Diesen Triumph wiederholten Siemen und Co. auch in den Altersklassen IV und V. Dazu kommen vier FKV-Mehrkampf-Mannschaftsmeistertitel – trotz großer Konkurrenz. Bei der „Olympiade der Friesensportler“ bringen sich auch in den Seniorenklassen noch viele Sportler ein.









23.02.2020
Das Boßeln ist wieder möglich

Der FKV und die Landesverbände haben einen Beschluss vom 15. Juni 2020 gefertigt, demnach ist das Boßeln unter Einhaltung des Hygienekonzepts wieder möglich. Es werden nur noch Begegnungen angesetzt, die zur Ermittlung von möglichen Auf- und Absteigern sowie der jeweiligen Meister notwendig sind.

Quelle: Erich Kuhlmann
04.06.2020
LSB fordert Entscheidung des Landes für den Sport

Der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen betrachtet mit großer Sorge die zunehmend angespanntere finanzielle Situation vieler Sportvereine und Landesfachverbände als Folge der Auswirkungen der Corona-Krise. Bereits die Ergebnisse einer ersten LSB-Vereinsbefragung im April haben deutlich gemacht, dass die negativen finanziellen Auswirkungen für die Sportorganisation erheblich sind und die Sportvereine und -verbände die Einnahmeverluste vielfach nicht kompensieren können. „Der LSB erwartet deshalb von der Landesregierung kurzfristig ein Sonderprogramm Sport wie es das in anderen Bundesländern längst gibt. Sonst drohen erhebliche negative Auswirkungen für die Sportvereine, die mit ihren sozialen und gesundheitspräventiven Angeboten eine wesentliche Säule für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind“, stellen LSB-Präsident Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach und LSB-Vorstandsvorsitzender Reinhard Rawe fest. Der LSB sehe sich im Einklang mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, das sich für ein Sonderprogramm Sport einsetze und bereits mit dem LSB einen Richtlinienentwurf für die Beantragung von Fördermitteln entworfen habe. „Wir können aber nicht mit der notwendigen Hilfe bis Ende Juli warten, wenn der Landtag darüber entscheiden soll. Anträge könnten dann frühestens ab Mitte August gestellt werden. Das ist zu spät!“ Der LSB fordert deshalb kurzfristig einen Kabinettsbeschluss über das Programm. Beide verweisen auch auf die Stellungnahme des DOSB in der Sitzung des Sportausschusses des Bundestages am 27. Mai, in der er die erwarteten finanziellen Schäden für den organisierten Sport in Deutschland dargestellt hat. Grundsätzlich teilt der LSB die Auffassung des DOSB. „Wir ermitteln den tatsächlichen Finanzbedarf jedoch nicht durch Hochrechnungen sondern durch konkrete Daten – und werden zeitnah eine zweite Vereinsbefragung starten.“

06.05.2020
FKV rudert wieder zurück

Überraschend schnell hat der Friesische Klootschießerverband (FKV) in der Corona-Krise seine Planungen für die Fortsetzung der Saison 2019/2020 vorangetrieben. So war ein Zwölf-Punkte-Katalog mit Hygiene- und Abstandsregeln erarbeitet worden, mit dem die Rahmenbedingungen für den Boßelspielbetrieb in Pandemie-Zeiten abgesteckt wurden. Zudem hatte der geschäftsführende Vorstand am Sonntag mitgeteilt, dass nach dem anvisierten Trainingsbeginn am 16./17. Mai bereits Ende dieses Monats der Punktspielbetrieb wieder fortgesetzt werden könne – die NWZ berichtete. Für diesen Fall waren nachfolgend zwei Wettkampf-Wochenenden (23./24. Mai und 6./7. Juni) geplant. Den Abschluss der Spielzeit sollten die Mannschaftsmeisterschaften auf Landes- und Verbandsebene bis Ende Juni darstellen. Doch nur einen Tag nach der Veröffentlichung der Saisonplanung mussten die FKV-Verantwortlichen wieder zurückrudern. Grund war die Vorstellung des „Fünf-Stufen-Plans“ durch den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil hin zu einem neuen Alltag mit Corona. Dieses Konzept sieht unter anderem zwar die Öffnung von Outdoor-Sportanlagen mit dauerhafter Sicherstellung der Abstandsregelung von zwei Metern für die Aktiven vor. Der Wettkampfsport ist aber weiterhin noch zurückgestellt. Auf der Homepage des FKV steht seit Dienstag daher die Mitteilung, dass die Planung für die Fortführung der Saison hinfällig ist. Die Vorsitzenden der Klootschießer-Landesverbände Ostfriesland, Erwin Niehuisen, und Oldenburg, Helmut Riesner, hatten sich schon bei der Vorstellung der angedachten Terminplanung überrascht gezeigt. „Wir sollten die Füße still halten, solange von den Behörden nicht die Freigabe kommt“, betonte Riesner: „Die Gesundheit der Sportler geht vor. Im Landesverband wird bis dahin nicht spekuliert.“




13.04.2020
Corona
Fortführung der Saison bis September?

Als Sportler brennt es es uns förmlich unter den Fingernägeln, wissen wir doch weiterhin nicht wie es mit dem Friesensport weiter geht? Unsere Bundes- und die Landesregierung wird nach den Ostertagen weitere Empfehlungen aussprechen, die wir allesamt akzeptieren müssen. Es werden mit Sicherheit Lockerungen der ''Ausgangsperre'' ausgesprochen werden. Wie und in welchem Ausmaß bleibt jedoch abzuwarten. Für einige unter uns sind die bisherigen Entscheidungen der Regierungen schwer nachzuvollziehen. Das es aber um unsere Gesundheit geht, sollen und müssen wir diese und die noch folgenden Entscheidungen ausnahmslos akzeptieren!

Der Boßelverein Spohle bleibt, wie viele andere Vereine auch, zu Hause!

Die Führung des FKV äußerte sich erstmals wieder zum weiteren Verlauf der Saison 2019/2020. Dazu stellte der FKV am 10.04.2020 das folgende Schreiben auf seiner Homepage:



Sportler des Jahres 2019 im Ammerland
Bereits zum 22. Mal wurden im Ammerland die Sportler des Jahres gekürt.
Seit Anfang des Jahres haben die Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften alles in Bewegung gesetzt, um die meisten Stimmen zu sammeln. Als am Montagabend die Ergebnisse der Sportlerwahl des Jahres 2019, die zum 22. Mal von der NWZ und dem Kreissportbund Ammerland ausgerichtet wurde, in der Eisenhütte in Augustfehn verkündet wurden, durften ein Leichtathlet, eine Boßelerin und ein Boßelteam vor rund 100 Gästen am lautesten jubeln.
Am Ende des Abends hielten Heiner Lüers von der TSG Westerstede, Marion Reuter vom KBV Halsbek und die B-Junioren-Boßeler des BV Spohle die begehrten Trophäen in ihren Händen.
Insgesamt hatten bei der 22. Sportlerwahl rund 6000 NWZ-Leser ihr Kreuz in den drei Kategorien gesetzt. Sie alleine bestimmten durch ihre Kreuzchen auf den Wahlzetteln beziehungsweise durch ihre Online-Stimmabgabe das Ergebnis. Und es kam am Ende fast tatsächlich auf jede einzelne Stimme an.
Die knappste Entscheidung des Abends fiel bei den Sportlerinnen. Am Ende hatte Boßelerin Marion Reuter vom KBV Halsbek mit 513 Stimmen nur drei Stimmen mehr gesammelt als Ekerns Tischtennis-Talent Lara Hullmann. Platz drei ging an Dressurreiterin Bernadette Brune von der TG Bad Zwischenahn (413).
Auch bei den Männern waren es nur sechs Stimmen, die über Platz eins und zwei entschieden. Jubeln durfte letztlich Leichtathletik-Weltmeister Heiner Lüers von TSG Westerstede (568), knapp dahinter reihte sich Jugendfußballer Mirko Bruns von der JSG Apen-Gotano-Augustfehn (562) ein. Dritter wurde Triathlet Stefan Hots.
In der Mannschaftswertung setzten sich die Boßeler des BV Spohle durch. Die B-Junioren sammelten 510 Stimmen, Zweiter wurde die zweite Basketballmannschaft der TSG Westerstede (498). Platz drei ging an die Dressurreiterinnen der TG Bad Zwischenahn (475). Lasse Deppe, Mitglied der Chefredaktion der NWZ, und KSB-Vorsitzende Monika Wiemken hatten die Sportlerinnen und zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Verwaltung begrüßt. Auch Mathias Huber, der Bürgermeister der gastgebenden Gemeinde Apen, und der stellvertretende
Landrat Landrat Heino Hots zollten den Nominierten ihren Respekt.
Quelle: nwz online / Lars Puchler
02.03.2020
Titelverteidigung zu Null?

Titelverteidigung und vorzeitige Meisterschaft 2019/2020 in der Männer IV Landesliga


Derzeit ungeschlagen, mit reiner Weste stehen unsere Senioren an der Spitze der Männer IV Landesliga. Die Vorzeitige Meisterschaft und Titelverteidigung konnte am vorletzten Wettkampftag eingefahren werden. Mit ihren überaus guten Leistungen waren die Gegner in dieser Saison teils überfordert und oftmals ratlos. Wir hoffen darauf, das alle bis zum Ende der Saison fit bleiben, und wünschen ihnen sehr viel Erfolg bei den FKV Meisterschaften. Vielleicht ist dort der große Wurf möglich? Wünschen werden wir es ihnen!
02.03.2020
2. Männermannschaft vorzeitig Meister

Zu Anfang der Saison konnten wir die Leistung unserer 2. Mannschaft nicht einschätzen. Im weiteren Verlauf der Saison zeichnete sich aber nach und nach heraus, dass wir neben Büppel ebenfalls Favorit auf den Titel sind. Am letzten Sonntag konnten wir den Nachholwettkampf gegen Langebrügge mit 21:0 gewinnen. Zwei Wettkämpfe vor dem Saisonfinale stehen wir damit uneinholbar an der Tabellenspitze in der 2. Kreisliga Süd/Ost. Mit 6 Punkten Vorsprung ist uns die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Warum läuft es in dieser Sasion so gut?
Die geschlossene Mannschaftsleistung ist hier zu nennen, aber allen voran war und ist es unsere 2. Gummi, die bisher jeden ihrer Wettkämpfe souverän gewonnen hat! Dabei ist sie eine komplett neue Gruppe, die sich erst mal finden musste. Gebildet aus 2 Männer II Werfern und drei Jugendlichen, konnten sie ab dem ersten Wettkampf sofort überzeugen! So stehen sie in der Gruppentabelle derzeit mit sage und schreibe 74:0 Schoet unangefochten an der Spitze! Dieses entspricht einem Schnitt von 5,9 Shoet pro Wettkampf und beinahe die Hälfte aller Schoeten der gesamten 2. Mannschaft!
Es bleibt jedoch abzuwarten in welcher Liga die 2. Männermannschaft in der kommenden Saison antreten wird. Kommt es zu einer Ligen-Reform und wenn ja wie wird sie sich auswirken?
Lassen wir uns überraschen welche Gegner uns in der nächsten Saison erwarten werden.
Bis dahin, fleu herut!
27.02.2020
Männer V Kreismannschaftsmeisterschaften

In der aktuellen Saison 2019/2020 wurden die künftigen Mannschaftsmeister aus den Kreisen Ammerland und Waterkant zum ersten Mal über 5 Rundenwettkämpfe ermittelt.
Bei den Wettkämpfen in Torsholt und Leuchtenburg waren unsere Jungs stets auf Augenhöhe mit dem neuen Ammerland-Meister Torsholt. Einen Ausrutscher leisteten Sie sich in Langendamm, wo sie mit 8 Wurf Rückstand ins Ziel kamen. Besser hingegen war der 3. Wettkampf in Altjührden, wo unsere Senioren vier Wurf aufholen konnten. Vor dem 5. und letzten Werfen am 26.02.2020, welches auf der Heimstrecke in Spohle stattfand, lagen unsere Jungs auf Platz zwei in der Gesamtwertung,
diesen Platz konnten sie verteidigen. Nur zu Gerne hätten Sie in der Gesamtwertung ebenfalls den ersten Platz erreicht, aber der teils glückliche Vorsprung der Torsholter konnte nicht mehr wettgemacht werden. Am Ende reichte es für unsere Spohler zum Titel im Kreis IV Waterkant! Nach den Rundenwettkämpfen in der aktuellen Saison 2019/2020 sind unsere Senioren Kreismannschaftsmeister bei den Männer V geworden. Die allerbesten Glückwunsche zu Eurer verdienten Meisterschaft!
Zum erfolgreichen Team gehören von Links:
Hajo Wilken. Heinrich Siemen, Frerk Timmermann und Horst lammers
10.01.2020
BV Spohle mehr als vier Jahre online - Designänderung

Nach fast fünf Jahren war es an der Zeit das Design unseres Webauftrittes etwas zu bearbeiten. Es wurden im Wesentlichen der Header und die Fußzeile geändert. Wir hoffen das unsere Seiten weiterhin gefallen und freuen uns immer wieder auf den Besuch und eventuelle Anregungen von Euch!

05.01.2020
Oldenburger sind heiß auf Frost und Feldkämpfe

Das Silvesterwerfen der Klootschießer hat eine langjährige Tradition. Es gab aber trotzdem eine Premiere. Erstmals fand der letzte Wettkampf des Jahres nicht in Spohle, sondern in Reitland statt.  Traditionell werden dabei   auch die Mannschaften für die Feldkämpfe der Oldenburger gegen die Ostfriesen nominiert. Die sollen   im ostfriesischen   Blersum stattfinden. Ob und wann das klappt, hängt vom Wetter ab. Die Friesensportler hoffen auf Kahlfrost.
Beim Werfen in Reitland erreichte keiner der Männer die 80-Meter-Marke. Ansprechend war aber die Leistung von Ludger Ruch (Mentzhausen) mit dem 475 Gramm Kloot. Der Blexer schaffte mit drei Wurf 233,40 Meter.  Sein Höchstwurf:  79,50 Meter. Auf die Plätze zwei und drei kamen   Sören Bruhn (Schweinebrück, 218,90m/74,60 m) und Stefan Runge (Kreuzmoor, 214,60m/72,00m). Neun Teilnehmer waren am Start.
Der Oldenburger Feldobmann Stefan Bruns (Waddens) berief zwölf Sportler ins vorläufige Aufgebot für die Feldkämpfe: Hendrik Rüdebusch (Vielstedt-Hude), Ludger Ruch (Mentzhausen), Sören Bruhn (Schweinebrück), Stefan Runge (Kreuzmoor), Bjarn Bohlken (Grabstede), Detlef Müller (Mentzhausen), Jens Stindt (Spohle), Manuel Runge (Kreuzmoor), Thore Bruns (Waddens), Keno Vogts (Hollwege) sowie Jannik Bruns und Björn Helmerichs (beide Schweewarden).
„Turm von Spohle“gehört zum Aufgebot
Die endgültige Mannschaft umfasst sieben Stamm- und drei Ersatzwerfer. Die Oldenburger können auf erfahrene Feldkämpfer zurückgreifen. Einer von ihnen ist der 50-jährige frühere Europameister, Detlef Müller. Eine kleine Überraschung ist die Nominierung von Jens Stindt. Der „Turm von Spohle“ war zuletzt im EM-Jahr 2012 in Utgast dabei. Mit dem 17-jährigen Thore Bruns gehört ein Nachwuchstalent zum Kader.
Stefan Bruns sieht dem Vergleich mit den Ostfriesen optimistisch entgegen. Die Oldenburger haben die vergangenen fünf Länderkämpfe gewonnen. Die Ostfriesen hatten zuletzt 2001 die Nase vorn.  Im ewigen Vergleich führt Ostfriesland trotzdem noch mit 14:13. Stefan Bruns: „Unsere Männer sind sicher favorisiert. Wir hoffen, dass wir in Bestbesetzung antreten können. Das Ziel ist der Ausbau unserer Serie.“
Dass wollen die Ostfriesen natürlich verhindern. Ihr Aufgebot sieht so aus: Jelde Eden (Willmsfeld), Florian Eiben (Leerhafe), Henning Schiffer (Utgast), Jörn Aakmann (Berumbur), Daniel Heicken (Schirumer-Leegmoor), Helfried Götz (Wiesedermeer), Frank Goldenstein (Pfalzdorf), Tobias Djuren (Norden) sowie Roman Wübbenhorst und Horst Dieling (beide Dietrichsfeld).
Das Oldenburger Aufgebot bei den Jugendlichen sieht so aus:   Thore Bruns (Waddens), Ben Sanders (Reitland), Dominik Köster (Langendamm-Dangastermoor), Anakin Wollersheim (Moorriem), Jardo Bolles (Mentzhausen), Thies Minßen (Abbehausen), Hakon Bruns (Holtange) sowie Kevin Duhm und Ihno Riesebieter (beide Schweewarden).  Jugendwart Detlef Müller ist für das Nachwuchsteam zuständig.
Nach den Worten von Stefan Bruns sind die Ostfriesen   bei der Jugend favorisiert: „Wir sind Außenseiter, aber wir haben eine Mannschaft, die hochmotiviert ist und ihr Bestes geben wird. Wir sind breiter aufgestellt als beim letzten Mal, und können nur gewinnen.“
Der Kader der Ostfriesen: Timon Claassen (Uttel), Simon Bußmann (Südarle), Ole Caspers (Westeraccum), Hauke Roolfs (Südarle), Tammo Ubben (Ihlow), Hendrik Bohlen (Schirumer-Leegmoor) und Jelko Tjardes (Leerhafe).
Ostfriesen führen bei den Jugendlichen
Den letzten Vergleich in Stollhamm verloren die Oldenburger. Insgesamt steht es hier 21:13 für Ostfriesland.
Einen Junioren-Wettkampf wird es diesmal nicht geben, weil etliche Aktive aus dieser Altersklasse im Aufgebot der Männer-Hauptmannschaften stehen. Bei den Junioren lautet die Bilanz 10:6 für Ostfriesland.

Quellen: Wolfgang Böning / nwzonline






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