2022 - Boßelverein Spohle

 Boßelverein Spohle
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2022

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13.01.2022
Klootschießer sehnen Feldkampf herbei

Zwölf Klootschießer aus der Wesermarsch und sechs aus Friesland sind für die beiden Feldländerkampf-Teams des Klootschießer Landesverbands Oldenburg (KLVO) nominiert worden. Das teilte Feldobmann Stefan Bruns nach dem Silvester-Klootschießen in Stollhamm mit. Stark: Ben Sanders aus Reitland und Dominik Köster (Langendamm-Dangastermoor) sind für die Jugend- und auch für die Männermannschaft vorgesehen. Bruns hob die Bedeutung des Duells zwischen den Landesverbänden Ostfriesland und Oldenburg hervor. Es gebe zwar Stimmen, die wegen Corona für einen Verzicht auf den Feldkampf plädierten. Dennoch solle unter den aktuellen Auflagen unbedingt versucht werden, die Feldkämpfe durchzuführen, sobald es Frost gebe, sagte er.
Absolute Priorität
Die Feldkämpfe seien die wichtigsten Wettkämpfe im Klootschießen und hätten absolute Priorität. Das Feldkampf-Gelände in Blersum (Kreisverband Wittmund) gebe aus seiner Sicht einen Feldkampf unter Corona-Bedingungen her. „Wir stehen bereit, als Gast die Kugel in Ostfriesland aufzuhängen.“
Nach seinen Angaben soll der Wettkampf an zwei Tagen steigen. Der Samstag soll ausschließlich der Jugend gewidmet sein, um diese zu stärken. Am Sonntag kämpfen die Männer um den Sieg. Beim bisher letzten Vergleich im Jahre 2018 in Stollhamm waren wetterbedingt beide Wettbewerbe an einem Tag durchgezogen worden. Damals setzten sich bei den Männern die Oldenburger durch, bei den Jugendlichen freuten sich die Ostfriesen über den Sieg. Davor hatte es im Jahr 2012 einen Dreifachtriumph der Oldenburger (Männer/Junioren/Jugend) in Utgast gegeben.

Die Feldkampfteams des Klootschießer Landesverbands Oldenburg
Männer:  Sören Bruhn (KBV Schweinebrück), Hendrik Rüdebusch (KBV Vielstedt Hude), Ludger Ruch (Mentzhauser TV), Bjarn Bohlken (KBV Grabstede), Detlef Müller (Mentzhauser TV), Stefan Runge (KBV Kreuzmoor-Bekhausen), Thore Bruns (KBV Waddens), Dominik Köster (KBV Langendamm-Dangastermoor), Ben Sanders (KBV Reitland), Michael Frels (Mentzhauser TV), Niklas Wulff (Mentzhauser TV).
Jugend: Dominik Köster (KBV Langendamm-Dangastermoor), Ben Sanders (KBV Reitland), Kevin Duhm (KBV Schweewarden), Joost Völkers (Mentzhauser TV), Marvin Watermann (KBV Rosenberg), Lasse Cordes (KBV Büppel), Toke Loof (Mentzhauser TV), Devin Hillmer (Mentzhauser TV), Ben Quathamer (KBV Schweinebrück), Finn Borchers (Mentzhauser TV).
Positiv gestimmt
Stefan Bruns blickt positiv voraus. „Im Jugendbereich liegt die Favoritenrolle klar bei den Ostfriesen. Dennoch gehe ich von einem spannenden Feldkampf aus, in dem wir sicher auch unsere Chance bekommen werden.“
Die Oldenburger Mannschaft bestehe zum Teil aus C-Jugendlichen, denen er aber eine sehr starke Entwicklung bescheinigt. „Angeführt von Dominik Köster und Ben Sanders werden wir um jeden Meter kämpfen“, sagte er.
Bei den Männern bekleide das Oldenburger Team die Favoritenrolle. „Die Jungs sehen das auch so und brennen auf den Feldkampf. Wir haben die historische Chance, in der Statistik auszugleichen. Die wollen wir natürlich nicht verstreichen lassen.“
Der Blick auf das Abschneiden in der EM-Qualifikation stimmt ihn optimistisch. „Die Jungs sind gut drauf, das lässt auf einen spannenden und starken Feldkampf hoffen.“

11.01.2022
Spohle träumt vom doppelten Pokalcoup

Die Boßelteams aus Spohle haben den Einzug in das Halbfinale des Landespokals perfekt gemacht. Die Männer setzten sich auf eigener Strecke im Landesliga-Duell mit 2:0 gegen Bredehorn durch, die Frauen zogen später mit einem 5:0 in Abbehausen nach.
Nur noch jeweils ein Spiel trennt die beiden Spohler Teams vom Pokalfinale. Für die Männer kommt es zu einem besonderem Heimspiel gegen den direkten Nachbarn.

Männer
Spohle - Bredehorn 2:0.
Die Mission Titelverteidigung geht in die nächste Runde. Im Duell der Landesligisten machte die Leistung mit der Gummikugel den Unterschied. In dieser Wertung setzte sich Spohle mit nur 48 Würfen (2,055 Schoet) durch. „Aufgrund der starken Leistung mit der Gummigruppen konnten wir uns durchsetzen“, sagte Spohles Keven Hoots. Ähnlich sah es Bredehorns Rene Rhye: „Spohle war einfach konstanter mit der Gummikugel.“ Da reichte es nicht, dass die Gäste mit der Holzkugel mit 68 Metern Vorsprung gewannen. Für Spohle warfen Marcel Frerichs, Mike Frerichs, Sascha Hemme, Markus Praß, Holger Folkens, Henning Heinen, Jens Stindt, Patrick Hattermann und Frank Müller.
DAS VIERTELFINALE IM ÜBERBLICK – DIE HALBFINAL-PAARUNGEN
Die großen Überraschungen blieben im Viertelfinale aus. Lediglich zwei klassentiefere Teams setzten sich in der Runde der besten acht Teams durch.
Bei den Männern warf Verbandsligist Neustadtgödens auf eigener Strecke den Landesligisten Reitland mit einem 1:0-Sieg aus dem Wettbewerb. Schweewarden (Landesliga) feierte einen ungefährdeten 6:1-Sieg bei Altjührden/Obenstrohe aus der Bezirksliga. Kreuzmoor/Bekhausen (Landesliga) setzte sich mit 6:0 in Waddewarden (Bezirksliga) durch.
Bei den Frauen sorgte Kreisklassist Stollhamm für eine Überraschung. Die Wesermärschlerinnen besiegten Reitland II (2. Kreisliga) mit 3:0. Landesligist Schweinebrück schlug Grünenkamp (Bezirksliga) mit 3:0, Waddens (Bezirksliga) gewann 4:0 in Esenshamm (Kreisliga).
Die Halbfinal-Partien müssen bis zum 30. Januar ausgetragen werden. Bei den Männern treffen Neustadtgödens und Schweewarden sowie Spohle und Kreuzmoor/Bekhausen aufeinander. In der Frauenklasse duellieren sich Waddens und Spohle sowie Stollhamm und Schweinebrück.
Nun kommt es zum Prestige-Duell der Spohler gegen Kreuzmoor/Bekhausen. Beide Teams treten quasi auf ihrer Heimstrecke an. Der Startpunkt ist jeweils auf der gegenüberliegenden Seite. Die Spohler beginnen am Leher Seepark und Kreuzmoor/Bekhausen beginnt am Dorfgemeinschaftshaus Bekhausen.

Frauen
Abbehausen - Spohle 0:5.
Der Leistungsunterschied von sechs Spielklassen war deutlich zu sehen. Vor allem mit der Gummikugel waren die Ammerländerinnen das tonangebende Team. „Mit der Gummikugel stellte sich recht schnell ein Vorsprung für uns ein. So konnten wir bis zur Wende bereits fünf Schoet erreichen“, sagte Spohles Tomke Pieper. Die Rücktour mit der Holzkugel erwies sich als schwieriger, die Spohlerinnen hatten Probleme mit der Beschaffenheit der Strecke. Am Ende feierte Spohle dennoch einen klaren Sieg. Für die Gäste warfen Vanessa Pieper, Kirsten Hemme, Tomke Pieper, Mana Pieper, Christina Kohlwes und Helen Heinen.
Im Halbfinale müssen die Spohlerinnen nun beim Bezirksligisten Waddens antreten. In der Favoritenrolle dürften allerdings erneut die Ammerländerinnen stehen, die im Liga-Spielbetrieb in der Landesliga werfen.

05.01.2022
Silvesterklootschießen 2021

Premiere mit ungeahnten Herausforderungen

Das Silvester-Klootschießen der Friesensportler aus dem Landesverband Oldenburg (KLVO) fand bis zum Jahr 2018 in Spohle statt. Insgesamt 32-mal. Am vergangenen Samstag stieg es erstmals im Klootschießer Leistungszentrum in Stollhamm. Dort soll die Tradition fortgesetzt werden. Beim Auftaktwerfen gab es indes Herausforderungen für die Veranstalter zu bewältigen.
Kaum Zuschauer
Das lag zum einen an den pandemiebedingten Auflagen. Es galt die 2G-Plus-Regel. Zum anderen spielte das Wetter nicht mit. Das Interesse der Käkler und Mäkler tendierte gen null.
Dennoch: Für die männlichen Werfer waren die Bedingungen top, profitierten sie doch von der überdachten Anlaufbahn. Aber auf der Außenanlage sah es anders aus. Der Sportplatz war nach den anhaltenden Regenfällen aufgeweicht und von Pfützen gezeichnet. Eine funktionierende Dränage ist nicht mehr vorhanden.
Die Klootkugeln schlugen durch die Grasnarbe einige Zentimeter tief und schräg in den Boden ein. Es war nicht immer leicht, die Kugel wiederzufinden.
Der Feldobmann des KLVO, Stefan Bruns, sagte: „Die Bahnbesetzung hatte alle Hände voll zu tun.“ Selbst der Metalldetektor kam zum Einsatz. Auch der KLVO-Vorsitzende Frank Göckemeyer staunte: „Ich habe den Platz noch nie so schwimmen gesehen.“ Göckemeyer ist auch Vorsitzender des gastgebenden KLVO Stollhamm.
Verbesserungen
Für die weiblichen Klassen war es auf dem aufgeweichten Platz unmöglich, optimal anzulaufen und mit dem Drehwurf gute Weiten zu erzielen. Deshalb gab es einige Würfe aus dem Stand zu sehen. Feldobmann Bruns betonte aber, dass der Verband schon über Verbesserungen nachdenke, während Göckemeyer sich bei den Helfern für den Einsatz unter erschwerten Bedingungen bedankte.
Bruns meinte, dass sich während des Wettkampfes gezeigt habe, dass der Bau der Anlage in Stollhamm notwendig gewesen sei. Während der Vorbereitung zur Europameisterschaft müsse hier trainiert werden. Ähnlich sieht es der Butjadinger Kreisvorsitzende Siegfried Hodel. „Jetzt müssen wir diese moderne Anlage mit der elektronischen Weitenmessung zur Förderung des Klootschießens nutzen“, forderte er.
In Gesprächen mit den Kreisen, den Landesverbänden und dem Friesischen Klootschießerverband müssten Pläne für eine optimale Nutzung erstellt werden. Angedacht sei zum Beispiel, dass zeitnah Trainingsgruppen gebildet werden.

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